Österreichische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum - TFP
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Das Buch „Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten“
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Den katholischen Geist wirken lassen

Predigt am 8. Dezember 2005 in San Martino, Schio (Italien)

Der Schmutzige Korb

Schweizergarde: 500 Jahre Treue zum Papst

Wie konnte die Welt Denjenigen hassen, der stets Gutes tat?

„Sie hatten seine Hände gebunden, weil diese das Gute taten“
Zur Wiederherstellung einer christlichen Zivilisation

Schweizergarde: 500 Jahre Treue zum Papst

        Die älteste Garde der Welt wurde am 22. Januar 1506 gegründet. An jenem Tag zogen 150 Schweizer bei Einbruch der Dunkelheit durch die Porta del Popolo - eines der Tore Roms – bis in den Vatikan hinein. Dort wurden sie von Papst Julius II. gesegnet. Das war die Einstellung der schweizerischen Söldner als Teil der militärischen Macht der Kirche. Der Heilige Vater verfasste daraufhin eine Bulle, die das Statut der Truppe klärte.

        Gedenktag der Garde ist jedoch der 6. Mai. Dieser Tag war im Jahre 1527 gleichzeitig tragisch und glorreich. Fast alle Gardisten wurden damals von lutherischen Truppen


Vereidigung Zeremonie
niedergemetzelt, ausgenommen jene, die persönlich an der Seite des Papstes waren. Diese Ereignisse sind als die „Plünderung Roms“ bekannt.

        Der heutige Pilger der Ewigen Stadt kann den „Passetto“, eine Art Viadukt, der zur naheliegenden Engelsburg führt, betrachten. Diesen Übergang benutzte Papst Klemens VII. an diesem tragischen 6. Mai. Er wurde von einer Handvoll Gardisten verteidigt. Der Gardekommandant Kaspar Röist war nicht unter den Begleitern des Papstes. Daher wurde er gemeinsam mit all seinen Männern bei der Verteidigung des Apostolischen Palastes brutal zusammengeschlagen. Von unzähligen Feinden umringt, fing ihr Widerstand in der Nähe des Deutschen Friedhofs, an der Seite des Petersdomes an. Das ist genau jener Ort, wo Petrus, das Oberhaupt der Apostel, sein Martyrium erduldete. Die letzten Kämpfer der Schweizergarde wurden im Petersdom vor dem Hochaltar umgebracht. Es ist nicht leicht, sich einen ehrenvolleren Tod für einen Katholiken vorzustellen.

        Die jungen Rekruten feiern heuer 500 Jahre ihres Bestehens in treuen Diensten zum Papst. Sie bekennen ihren Glauben an die Katholische Kirche und ihre Überzeugung, daß die Kirche und der Nachfolger Petri ihre Ergebenheit verdienen, auch „wenn es notwendig sein sollte, dabei ihr Leben hinzugeben“.

        Die Schweizer Söldner hatten ihre militärischen Tugenden schon in verschiedenen europäischen Armeen unter Beweis gestellt. Sie waren schon im XIII. Jahrhundert als Fußsoldaten berühmt. Sie setzten weder Kavallerie noch Artillerie ein. Als Gebirgssoldaten waren sie jedoch die besten ihrer Zeit. Auf dem Schlachtfeld bewegten sie sich nach einer ganz bestimmten Taktik mit erhobenen Lanzen wie eine eiserne Mauer. Im Jahre 1521 belohnte sie Papst Julius II. mit dem Titel „Hüter der Freiheit der Kirche“ in Anerkennung ihrer hohen Verdienste um die Verteidigung der Kirche.

        Mit antichristlicher Wucht stürzte sich im Jahre 1798 die Französische Revolution auf die Kirche. Napoleon schickte General Berthier nach Rom. Dieser hatte von Napoleon den Befehl, die päpstliche Macht zu unterdrücken. Papst Pius VI.,


Vereidigung Zeremonie
der 81 Jahre alt war, wurde verhaftet und ins Exil nach Frankreich geschickt. Zur Seite stand ihm der treue Kommandant der Schweizergarde, Alois Pfyffer, der im selben Jahr starb. Auch hier bestätigte sich wieder die Treue bis in den Tod.

        Keine andere militärische Uniform ist schöner und traditioneller als die der Schweizergarde. Der weltberühmte Künstler Michelangelo soll sie selber entworfen haben. Bei einigen Zeremonien tragen die Gardisten in der römischen Sonne glänzende Stahlhelme, Hellebarden und Kürasse. Alle Gardisten weisen eine vornehme Erziehung und besondere Höflichkeit auf. Der Vatikan wird unaufhörlich von unzähligen Menschen besucht. Sehr oft werden die Gardisten nach Wegen oder Einzelheiten gefragt, um Hilfe gebeten bzw. müssen sie die Menschenmenge innerhalb begrenzter Bereiche zurückhalten. Sie bleiben dabei immer höflich. Man spürt, daß sie versuchen, mehr zu helfen als zu verbieten, eher die Richtung anzuzeigen als den Weg eines neugierigen Pilgers zu versperren. Die Gardisten sind alle praktizierende Katholiken, stammen aus einer legitimen Familie, sind in der Schweiz geboren und ledig. Ihr Truppenkontingent wurde vor einigen Jahren auf hundert Mann beschränkt. Die Garde hat einen Kaplan, einen Kommandant und fünf Offiziere. In allen strahlt das Ehrgefühl, sich im Dienst des einflußreichsten Monarchen der Welt zu befinden.

          Wir empfehlen die Schweizergarde Homepage:
          www.schweizergarde.org
Plinio Corrêa de Oliveira

Plinio Corrêa de Oliveira

Das Wichtigste im Leben von Prof. Plínio Corrêa de Oliveira war sein katholischer Glaube. Er stellte sich den katholischen Linken und dem Kommunismus, die in Lateinamerika und der ganzen Welt in Vormarsch waren, entgegen. Um seine Ideen in die Tat umzusetzen, gründete er 1960 die Brasilianische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP).
Revolution und Gegenrevolution

Revolution und Gegenrevolution

Ein historischer Prozeß zerstörte die Einheit der Christenheit durch den Protestantismus, die Französische Revolution und den Kommunismus. Dieses Verfahren schreitet heute noch durch die Kulturelle Revolution voran. Das Werk von Prof. Plinio Corrêa de Oliveira zeigt die Ursachen und die Rolle jedes Einzelnen in diesem Prozeß auf.
Gegen den Strom

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