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Protest gegen die blasphemische
Karikatur von Gerhard Glück

Die Wiener Tageszeitung „Die Presse" veröffentlichte am vergangenen Samstag, 19.3.2011, im „Spectrum“ auf Seite XIV ein blasphemisches Cartoon vom deutschen Karikaturisten Gerhard Glück mit folgendem Text: „Nach Begnadigung heiratete Jesus Maria M. und schrieb seine Memoiren, die ein ziemlicher Flop waren".

Die Zeichnung zeigt einen bärtigen Mann in weißen Gewändern, wie unser Göttlicher Erlöser oft dargestellt wird, vor der Tür seines Hauses sitzend. Vor ihm auf dem Boden werden neben Hühnern einige Bücher mit dem Titel „Jesus lebt" verkauft. Im Inneren des Hauses sehen wir eine Frau und im Hintergrund Kamele.


Protest:

Sehr geehrter Herr Michael Fleischhacker, Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse"!

Ich protestiere vehement gegen die Veröffentlichung der blasphemischen Karikatur von Gerhard Glück in der Ausgabe vom 19.3.2011 mit dem Titel: „Nach der Begnadigung heiratete Jesus Maria M. und schrieb seine Memoiren, die ein ziemlicher Flop waren".

Blasphemische Karikaturen wurden schon öfter von der Zeitung „Die Presse" veröffentlicht. Die Sonderausgabe von Weihnachten 2010, unter vielen anderen, enthielt zahlreiche Zeichnungen und spöttische Anspielungen auf Weihnachten und die Gleichsetzung des Katholizismus mit dem Islam.

In diesen Veröffentlichungen beleidigt „Die Presse" ernsthaft Gott und den katholischen Glauben, ermutigt die Leser zur Missachtung des Christentums, heizt religiösen Hass an, trägt zum moralischen Verfall unseres Volkes und zur Respektlosigkeit gegenüber der Religion bei. Der Verlust des Glaubens ist die tiefere Ursache des moralischen Verfalles. Mit diesen Veröffentlichungen unterstützt „Die Presse" die langfristige Auflösung der Familie, die Korruption der Jugend, die Erhöhung der Unsittlichkeit und der Gewalt.

Wir fordern "Die Presse" auf, Veröffentlichungen solcher gegenüber unserem christlichen Glauben respektloser Texte, Bilder oder Zeichnungen zu stoppen und sich bei den Lesern für die bereits veröffentlichten Materialien zu entschuldigen.

Im NÖ Landhaus, 3100 St. Pölten, wird derzeit im Foyer-Bereich vor dem Sitzungssaal des NÖ Landtages eine überlebensgroße Muttergottesstatue ausgestellt. Diese stammt vom australischen „Künstler“ Mark Rossell. Die Marienstatue ist laut Medien mittels eines übergroßen Kondoms verhüllt.
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  Benno Hofschulte


  Leiter der Aktion

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