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Hundertwasser I
Der architektonische Stil spiegelt die Seele eines Volkes oft mehr als die anderen Künste wider.
Der Leser möge seine Phantasie spielen lassen:
Stellen sie sich einen architektonischen Stil vor, der einerseits die großartige Geschichte unseres Landes prägte und andererseits die Verbindung mit dem Charakter des österreichischen Volkes herstellt.
Dieser Stil müßte in großer Harmonie mit dem bereits bestehenden Baustil in unserer Hauptstadt sein. Er wäre keine Kopie sondern eine legitime Weiterentwicklung der Großartigkeit der Hofburg, der Pracht des Belvedere und der Erhabenheit der Gebäude am Graben, deren Größe und Erhabenheit Wien jahrhundertelang berühmt gemacht haben als eine der schönsten Hauptstädte der Welt.
Würde die Betrachtung des Baustiles von Hundertwasser beim Leser Freude und Zufriedenheit hervorrufen? Würden seine Linien, Formen und Farben vereinbar sein mit dem, was man von einem Widerschein österreichischer Kultur erwartet? Wenn eine Person nicht wüßte, daß Hundertwasser  |  | 
 In sich selbst widersprüchlich, lachhaft |
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| Österreicher ist, könnte sie dann seine Werke als Abglanz unserer großartigen Vergangenheit betrachten, die jahrhundertelang durch Heilige, Helden und geniale Komponisten beeinflußt wurde? Wenn die Strategie von Prinz Eugen in seinen militärischen Aktionen dieselbe Ausrichtung gehabt hätte wie die durch Hundertwasser ausgedrückte Unordnung, wie hätte dann der großartige Feldherr die Einheit Österreichs schützen können, die von so vielen Feinden bedroht wurde? Die leitenden Prinzipien eines Volkes drücken sich vor allem in der Theologie und Philosophie aus, aber auch in der Politik, in der Architektur und in anderen Bereichen des menschlichen Lebens. Deswegen wurde der gotische Baustil auch als „Scholastik der Steine“ bezeichnet.
Die Künste haben die Aufgabe, die Verbreitung einer gesunden Denkweise gemäß ihren Möglichkeiten zu unterstützen. Bei Hundertwasser gibt es keine Einheit. Elemente eines schlechten Geschmacks, in sich selbst widersprüchlich, erzeugen kein Ganzes, sondern wirken lachhaft und provozieren die Verachtung eines sich im Gleichgewicht befindlichen Geistes. Man darf diesem Stil nicht gleichgültig gegenüberstehen oder mit den Schultern zucken und nachsichtig lächeln, wenn davon gesprochen wird. Wenn sich diese Stile in der Architektur oder in anderen Kunstgattungen ausbreiten, wie werden dann unsere künftigen Generationen darüber befinden und denken?
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Plinio Corrêa de Oliveira
 Das Wichtigste im Leben von Prof. Plínio Corrêa de Oliveira war sein katholischer Glaube. Er stellte sich den katholischen Linken und dem Kommunismus, die in Lateinamerika und der ganzen Welt in Vormarsch waren, entgegen. Um seine Ideen in die Tat umzusetzen, gründete er 1960 die Brasilianische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP). |
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Revolution und Gegenrevolution
 Ein historischer Prozeß zerstörte die Einheit der Christenheit durch den Protestantismus, die Französische Revolution und den Kommunismus. Dieses Verfahren schreitet heute noch durch die Kulturelle Revolution voran. Das Werk von Prof. Plinio Corrêa de Oliveira zeigt die Ursachen und die Rolle jedes Einzelnen in diesem Prozeß auf. |
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Gegen den Strom
 Hier können Sie die aktuelle Ausgabe von unser Universitätszeitschrift lesen. |
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